Interviewserie „Was wirklich wichtig ist“, Teil II – Doppelinterview mit privater Wohnungskäuferin und Bauträger
Was braucht ein Wohnbauprojekt, damit es nicht nur bei der Übergabe funktioniert, sondern auch Jahrzehnte später noch seinen Zweck erfüllt? Das ist die Ausgangsfrage für unsere Interviewserie "Was wirklich wichtig ist". Darin erklären Beteiligte eines Immobilienprojekts – ein Bauträger, eine private Wohnungskäuferin, eine Investorin und ein Projektleiter – worauf es für sie ankommt, damit ein Bauvorhaben erfolgreich ist.
Im zweiten Teil unserer Serie haben sich Nathalie, die demnächst ihre neue Wohnung in der Hofsteigstraße, Hard, bezieht, und ihr Partner Frido mit Projektleiter Stefan Mittersteiner vom Bauträger Rhomberg Bau zum Doppelinterview getroffen und unterhalten sich über gute Vorbereitung, Verlässlichkeit, Langfristigkeit und Mitgestaltungsmöglichkeiten.
Nathalie, Frido, beim Wohnungskauf heißt es ja oft: Lage, Lage, Lage. War das auch für euch das entscheidende Kriterium?
Nathalie: Die Lage war für mich schon sehr wichtig. Ich komme aus Hard und wollte auch gerne hierbleiben. Außerdem ist mir die Nähe zum See wichtig – da ist mir schon alles jenseits der Rheinstraße zu weit weg (lacht).
Aber nur die Lage hätte nicht gereicht. Für mich musste beides zusammenpassen: der Ort und die Wohnung selbst. Ich wollte etwas, bei dem ich mir vorstellen kann, langfristig zu bleiben. Da spielen die Größe, die Aufteilung und das gesamte Wohngefühl genauso eine Rolle.
Frido: Uns hat auch die Dachgeschoß-Situation sehr angesprochen. Der Ausblick, die Höhe, niemand mehr über einem – das fanden wir beide spannend. Am Ende war es die Kombination: Lage, Wohnung und das Gefühl, dass daraus wirklich etwas Besonderes werden kann.
Interesse?
In der Hofsteigstraße, Hard, sind noch Wohnungen frei. Unser Wohnexperte Thomas Fortin zeigt sie Ihnen gerne. Nehmen Sie heute noch Kontakt auf!
Wann wurde aus dem ersten Interesse das Gefühl: “Das könnte wirklich meine Wohnung werden”?
Nathalie: Eigentlich direkt im ersten Gespräch. Ursprünglich waren zwei separate Wohnungen vorgesehen. Die Aufteilung hat für mich noch nicht ganz gepasst, also haben wir einfach gefragt, ob man die beiden Wohnungen zusammenlegen könnte.
Und die Reaktion war sofort: Man schaut es sich an, prüft die Möglichkeiten und entwickelt eine Lösung. Das war für mich ein wichtiger Moment. Ich bin aus diesem Gespräch mit einem sehr guten Gefühl herausgegangen, weil aus einer eher unverbindlichen Idee plötzlich etwas sehr Reales wurde.
Dazu kam für mich auch das Vertrauen in Rhomberg Bau als etabliertes Unternehmen. Gerade bei einem Projekt, das noch nicht fertig gebaut ist, möchte man wissen: Das wird auch tatsächlich umgesetzt.
Frido: Genau. Bei einem Wohnungskauf vor Baustart kaufst du ja zu einem gewissen Teil auch eine Vorstellung. Du siehst Pläne und Visualisierungen, aber noch keine fertige Wohnung. Da ist Vertrauen enorm wichtig.
Nathalie hatte sich parallel auch andere Projekte angesehen, bei denen teilweise bis heute noch nicht gebaut wird. Umso wichtiger war das Gefühl: Hier gibt es ein Commitment, hier geht etwas weiter.
Wie wichtig war euch, die Wohnung selbst mitgestalten zu können?
Nathalie: Sehr wichtig. Bei meiner vorherigen Wohnung war vieles bereits vorgegeben. Hier konnte ich von Anfang an sehr viel mitentscheiden – von der Raumaufteilung bis zu Küche, Bad, Böden, Licht oder Steckdosen.
Das war für mich eine ganz andere Erfahrung. Man beschäftigt sich dadurch natürlich intensiv mit sehr vielen Details, aber genau dadurch entsteht auch das Gefühl: Das wird wirklich meine Wohnung.
Frido: Aus zwei Wohnungen eine zu machen, hat automatisch viele Fragen ausgelöst. Wir brauchten zum Beispiel nicht zwei Eingangsbereiche, dafür zusätzliche Abstellmöglichkeiten. Dann kam eine Idee zur nächsten.
Am Ende haben wir mehr verändert, als wir anfangs gedacht hatten. Aber eigentlich ist genau das das Schöne: Wir hatten genug Gestaltungsspielraum, um Nathalies Wohnung zu dem zu machen, von dem wir heute sagen können: Genau so wollen wir es.
Stefan, auf der Projektseite klingt „viel Gestaltungsspielraum“ bestimmt nicht so positiv, sondern nach viel Aufwand und Koordination. Was braucht es, damit eine Baustelle trotzdem gut läuft?
Stefan: Natürlich bedeutet Gestaltungsspielraum auf Kundenseite für uns mehr Aufwand. Den betreiben wir aber gerne, denn er führt letztendlich immer zu einem besseren Ergebnis für die zukünftigen Bewohner:innen. Grundsätzlich brauchen wir - unabhängig vom Engagement der Bauherren - sehr viel gute Vorbereitung. Und später eine Bauleitung, die alles im Blick behält.
Auf der Baustelle laufen sehr viele Themen gleichzeitig zusammen: die Auswahl und Koordination der Handwerker, Kosten, Termine, Sauberkeit, Qualität und natürlich die vielen einzelnen Abläufe zwischen den Gewerken. Wenn eines davon nicht funktioniert, wirkt sich das schnell auf andere Bereiche aus.
Deshalb ist der Bauleiter vor Ort so entscheidend. Er muss die Abläufe koordinieren und gleichzeitig dafür sorgen, dass Termine und Qualität eingehalten werden.
Wie früh werden die entscheidenden Weichen für ein gutes Projekt gestellt?
Stefan: Sehr früh. Lange, bevor überhaupt gebaut wird. Das geht mit Themen wie der Widmung des Grundstücks, Abstimmungen mit der Gemeinde und dem Gestaltungsbeirat sowie Fragen zu Anzahl und Größe der Baukörper los. Gleichzeitig muss man von Anfang an einen realistischen Zeitplan im Kopf haben, weil sonst schnell Monate verloren gehen.
Und natürlich gibt es Dinge, die man nicht vollständig beeinflussen kann. Solche Situationen können schnell Zeit kosten, und dann kommt es darauf an, dass wir sehr rasch neue Lösungen finden.
Ein Projekt funktioniert deshalb nur, wenn wir als verantwortliche Baufirma von Anfang an alles im Blick haben, möglichst viel möglichst gut vorbereiten und gleichzeitig flexibel genug bleiben, auf Unvorhergesehenes zu reagieren. Das ist für mich auch einer der großen Vorteile eines Generalunternehmers, wie Rhomberg Bau es hier in der Hofsteigstraße ist. Da ist und bleibt einfach alles in einer Hand.
Was bedeutet gute Zusammenarbeit auf einer Baustelle für dich?
Stefan: Dass Probleme nicht liegen bleiben. Auf einer Baustelle passieren Fehler oder es entstehen Situationen, für die mehrere Beteiligte verantwortlich sind. Dann bringt es wenig, zuerst lange darüber zu diskutieren, wer schuld ist. Entscheidend ist, dass das Projekt weiterläuft.
Natürlich muss später geklärt werden, wer welche Verantwortung oder Kosten übernimmt. Aber in einer akuten Situation geht es zuerst darum, eine Lösung zu finden. Manchmal muss jemand handeln, obwohl noch nicht jede Frage geklärt ist, damit das gesamte Rad wieder läuft.
Nathalie, bekommt man als Käuferin überhaupt mit, wie viel Koordination hinter so einem Projekt steckt? Und wie hast du das als Partner mitbekommen, Frido?
Nathalie: Mit der Zeit schon. Gerade weil wir viele Sonderwünsche hatten und früh sehr viele Entscheidungen getroffen haben.
Im Nachhinein bin ich froh, dass wir beispielsweise Küche, Badausstattung, Boden oder auch die Beleuchtung und die Positionierung der Steckdosen relativ früh geklärt haben. Irgendwann kommt nämlich der Punkt, an dem man einfach keine Entscheidungen mehr treffen möchte. Gleichzeitig hat es den Ablauf erleichtert, weil eben schon sehr früh sehr viel einfach klar war.
Frido: Die offene und schnelle Kommunikation mit Rhomberg Bau ist für uns in diesem Zusammenhang ein ganz wichtiger Punkt. Wenn wir Fragen haben oder uns auf der Baustelle etwas auffällt, kommt meistens sehr schnell eine Rückmeldung. Genauso versuchen wir natürlich auch, schnell zu reagieren. Dadurch weiß irgendwann jeder, was der andere möchte. Und wenn etwas anders aussieht als gedacht, wartet man nicht zwei Wochen, sondern klärt das sofort.
Gab es eine Entscheidung, die im Nachhinein besonders wichtig für die Wohnung geworden ist?
Nathalie: Für mich ganz klar die vollflächige Verglasung zwischen Wohnung und Balkon. Als ich den Plan gesehen habe, stand für mich sofort fest: Dort möchte ich möglichst viel Glas.
Stefan: Mein erster Gedanke war ehrlich gesagt: Das wird schwierig. Wir haben ja auch konstruktive, statische Vorgaben, das können wir nicht einfach so beliebig verändern. Aber die Idee war so gut, dass wir geprüft haben, wie wir sie umsetzen können. Am Ende hat es funktioniert – und wir haben die Lösung sogar für die Dachgeschoßwohnung im anderen Baukörper übernommen.
Frido: Wenn man heute dort steht und sieht, wie hell der Raum dadurch geworden ist, merkt man erst, was diese Entscheidung bewirkt hat.
Ähnlich ist es mit dem zusätzlichen Zwischengeschoß. Auf dem Plan konnten wir uns das zunächst kaum vorstellen. Heute stehen wir da oben und merken: Das ist nicht einfach irgendeine zusätzliche Fläche, sondern ein richtiger Raum. Solche Dinge verändern die Wohnung enorm.
Ist genau dieses Mitdenken vielleicht das, was am Ende den Unterschied macht?
Nathalie: Ja. Und das haben wir nicht nur beim Bauleiter erlebt.
Ein Installateur hat beispielsweise selbst bemerkt, dass bestimmte Anschlüsse so nicht sinnvoll positioniert waren, und uns gebeten, kurz vorbeizukommen. Es waren Kleinigkeiten – aber genau da merkt man, dass jemand nicht einfach nur seinen Auftrag erledigt, sondern darüber nachdenkt, ob das Ergebnis wirklich funktioniert.
Stefan: Deshalb ist auch die Auswahl der Handwerker wichtig. Die Gewerke müssen nicht nur ihre eigene Arbeit gut machen, sondern miteinander funktionieren. Bei so vielen Schnittstellen braucht es Partner, die Verantwortung für das Gesamtergebnis übernehmen.
Welche Rolle spielte Nachhaltigkeit bei eurer Entscheidung?
Frido: Sie war ein Faktor, aber nicht so, dass wir jedes einzelne Material im Detail geprüft hätten.
Für mich ging es stärker darum, ob das Gebäude technisch zeitgemäß ist und langfristig funktioniert. Wärmepumpe, Photovoltaik, gute Dämmung – solche Dinge geben einem das Gefühl, dass der Standard auch in Zukunft noch passt.
Das hat natürlich auch mit Nachhaltigkeit zu tun, aber genauso mit Komfort und laufenden Kosten. Wenn ein Gebäude effizient ist, profitiert man über viele Jahre davon.
Wenn ihr heute zurückblickt: Was war für euch wirklich wichtig?
Nathalie: Dass wir früh eingebunden waren und unsere Vorstellungen ernst genommen wurden. Wir hatten viele Ideen und konnten sehr viel selbst gestalten. Gleichzeitig mussten wir aber nicht alles allein lösen. Genau diese Mischung war für mich wichtig.
Frido: Für mich ist es das Zusammenspiel. Natürlich braucht man Gestaltungsmöglichkeiten. Aber irgendwann ist man auch froh, wenn jemand sagt: Darum kümmern wir uns.
Wir haben genug mitgestalten können, damit die Wohnung wirklich Nathalies Wohnung wird. Gleichzeitig gibt es Menschen, die den Überblick behalten und dafür sorgen, dass aus all diesen Entscheidungen am Ende etwas Funktionierendes entsteht.
Stefan: Und genau das ist eigentlich auch aus Projektsicht der entscheidende Punkt. Eine Wohnung besteht am Ende aus unzähligen Einzelentscheidungen, Gewerken und Schnittstellen.
Wenn alle nur ihren eigenen Bereich sehen, funktioniert das nicht. Ein gutes Projekt entsteht dann, wenn Jede:r auch das Ganze im Blick behält – und es jemanden gibt, der der das sicherstellt. Vom ersten Entwurf bis zur fertigen Wohnung.
Und wann wird aus der Wohnung schließlich ein Zuhause?
Nathalie: Eigentlich jetzt schon ein bisschen. Ich wohne noch gar nicht dort, aber durch die vielen Entscheidungen haben wir schon so viel Zeit damit verbracht und so viele Gedanken hineingesteckt, dass es sich längst nicht mehr wie irgendeine Wohnung anfühlt. Und darauf freue ich mich.
Frido: Genau. Wenn wir heute hineingehen, sehen wir nicht mehr zwei ursprüngliche Wohnungen oder einzelne Planänderungen. Wir sehen das, was wir daraus gemacht haben.
Über das Projekt: Hofsteigstraße, Hard
In idyllischer Lage entstehen 19 exklusive Eigentumswohnungen in zwei Baukörpern. Die beiden Gebäude werden über ein gemeinsames Stiegenhaus erschlossen, das das gesamte Ensemble auch optisch verbindet und viel zusätzliche Gemeinschaftsfläche bietet. Tiefgarage, Erdgeschoß und Stiegenhaus werden in massiver Stahlbetonbauweise errichtet. Ab dem 1. Obergeschoß erfolgt die Ausführung in nachhaltiger Holzbauweise, ergänzt durch ein traditionell mit Ziegeln gedecktes Satteldach.
Die Fassadengestaltung unterstreicht den modernen und naturnahen Charakter des Wohnensembles. In den Obergeschoßen wird eine vertikale, geschlossene Fichtenholzschalung mit Lasur umgesetzt, während das Erdgeschoß außen verputzt wird. Die Einfahrt zur Tiefgarage erhält eine begrünte Oberfläche, ein “grüner Pelz‘” aus echten Pflanzen sorgt für ein lebendiges, freundliches Erscheinungsbild.
Für die Energieversorgung setzt Rhomberg Bau auf eine Erdsonden-Wärmepumpe sowie Photovoltaikanlagen auf dem Dach.
Die Wohnmöglichkeiten umfassen:
- 2-, 3- und 4-Zimmer-Wohnungen mit durchdachten Grundrissen
- Attraktive Maisonette-Wohnungen für ein besonderes Wohnerlebnis
- Großzügige Terrassen und private Gartenanteile bei den Erdgeschoßwohnungen
Die Kombination aus moderner Architektur, gehobener Ausstattung und der einzigartigen Lage garantiert höchsten Wohnkomfort und Lebensqualität – ideal für alle, die das Besondere suchen.
Ihr Ansprechpartner