Systembau

Hoch hinaus mit System

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16. September 2026
Lesedauer: 8 Minuten

Mit dem HorizonQuarter Kirchbichl entsteht ein neues Gewerbequartier – und für Goldbeck Rhomberg ein besonderes Projekt: Das 13-geschossige Bürohochhaus zeigt, wie sich effizientes Bauen im System mit anspruchsvoller Architektur und individuellen Anforderungen verbinden lässt.

13 Geschosse, rund 13 400 Quadratmeter Fläche und eine markante Silhouette vor dem Tiroler Alpenpanorama: Mit dem HorizonQuarter Kirchbichl entsteht ein neuer Unternehmensstandort, dessen sichtbarstes Zeichen schon von Weitem erkennbar sein wird. Für die BlackHorizon Group realisiert Goldbeck Rhomberg dort neben zwei Logistikgebäuden und einem Mitarbeitendenparkhaus ein Bürohochhaus, das auch für GOLDBECK selbst einen Meilenstein darstellt.

 

Denn mit dem HorizonQuarter entsteht das erste GOLDBECK-Hochhaus – realisiert von Goldbeck Rhomberg. Ein Projekt, das nicht nur aufgrund seiner Dimensionen besondere Anforderungen stellt, sondern auch zeigt, wie sich der GOLDBECK-Systembau weiterentwickeln und auf neue Aufgaben übertragen lässt.

Ein Quartier für Arbeiten, Logistik und Mobilität

Ein wesentlicher Teil des Bürogebäudes wird künftig von der Balmung Medical Handel GmbH als neues Headquarter genutzt. Weitere Flächen sind für eine flexible Vermietung vorgesehen. Neben den beiden Logistikgebäuden und einem Parkhaus mit 528 Stellplätzen bildet der Office-Tower das Herzstück des neuen HorizonQuarter.

 

Das Ziel ist dabei mehr als ein einzelnes Gebäude: Am Standort werden Räume für modernes Arbeiten, leistungsfähige Logistik und die notwendige Mobilitätsinfrastruktur miteinander verbunden. Das verleiht dem HorizonQuarter nicht nur eine hohe städtebauliche Präsenz, sondern schafft auch langfristig flexible Nutzungsmöglichkeiten.

Komplexität beherrschbar machen

Gerade ein Projekt dieser Größenordnung macht deutlich, worauf es beim Bauen ankommt: viele Anforderungen, Fachdisziplinen und Beteiligte so zusammenzuführen, dass am Ende eine klare und funktionierende Lösung entsteht.

 

Beim HorizonQuarter gelang dies in bemerkenswert kurzer Zeit. Innerhalb von weniger als einem Jahr entwickelte ein interdisziplinäres Team das erste GOLDBECK-Hochhaus. Möglich wird diese Geschwindigkeit durch das Zusammenspiel aus standardisierten Systemelementen, eingespielten Prozessen und der Möglichkeit, auf projektspezifische Anforderungen individuell einzugehen.

 

Damit zeigt das Projekt eine der Stärken des Systembaus: Komplexität wird dort reduziert, wo Standardisierung Vorteile bringt – ohne die Freiheit bei Gestaltung und Nutzung unnötig einzuschränken. Für den Auftraggeber bedeutet das vor allem eines: mehr Klarheit und Sicherheit in einem anspruchsvollen Planungs- und Bauprozess.

Systembau trifft individuelle Architektur

Dass effizientes Bauen und architektonischer Anspruch kein Widerspruch sein müssen, wird am Bürohochhaus besonders sichtbar. Seine gläserne Fassade nimmt die umliegende Landschaft auf und fügt das Gebäude trotz seiner Höhe selbstverständlich in den alpinen Kontext ein.

 

Auch im Inneren wird die Umgebung Teil des Gestaltungskonzepts. Für die Lobby sind Deckenelemente vorgesehen, deren Formen an Wasser und Wolken erinnern. Der nahe gelegene Inn findet damit ebenso Eingang in die Architektur wie das Panorama der Tiroler Bergwelt.

 

So entsteht ein Gebäude, das die Vorteile einer industriell geprägten Bauweise nutzt und dennoch eine eigene Identität entwickelt.

Schritt für Schritt zum neuen HorizonQuarter

Während das Bürohochhaus und das Parkhaus bis Anfang 2028 fertiggestellt werden sollen, sind die Logistikgebäude bereits deutlich weiter fortgeschritten. Damit nimmt das HorizonQuarter Schritt für Schritt Gestalt an.

 

Es entsteht ein Gewerbestandort, der unterschiedliche Nutzungen und Anforderungen zusammenführt – und zugleich zeigt, wie sich mit klaren Prozessen, interdisziplinärer Zusammenarbeit und einem leistungsfähigen Bausystem auch komplexe Aufgaben effizient lösen lassen.

 

Copyright Visualisierungen: BlackHorizon

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