Wohnbau

„Das Große den Profis, das Passende für mich“

I_Burgberg_DG_250512_02 (1).jpg
11. März 2026
Lesedauer: 10 Minuten

Hannes Gerzer über den Verkauf seines Grundstücks, das gute Gefühl bei der Partnerwahl – und warum er sich im neuen Gebäudeensemble selbst wiedergefunden hat.

Auf knapp 2 000 m² Grundfläche entsteht in Burgberg mit Mont Rêves ein exklusives Wohnbauprojekt mit zwei dreigeschossigen Gebäudekörpern und insgesamt 14 Eigentumswohnungen. Die Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen verbinden traditionelle Allgäuer Holzbaukunst mit zeitgemäßer Gestaltung, hochwertiger Ausstattung und individuell planbaren Grundrissen. Einer, der dieses Projekt von Anfang an besonders intensiv begleitet hat, ist Hannes Gerzer: Er hat das bebaute Grundstück an Rhomberg Sohm verkauft – und sich zu einem späteren Zeitpunkt selbst für eine Wohnung in dem neuen Ensemble entschieden. Im Gespräch erzählt er, warum das für ihn stimmig war und was er anderen Grundstückseigentümer:innen rät.

Herr Gerzer, hatten Sie von Anfang an eine klare Vision für das Grundstück?

Ja, die hatte ich tatsächlich. Für mich war immer klar, dass nicht der Bestand erhalten bleiben, sondern dass auf dem Grundstück etwas Neues entstehen sollte. Mein ursprünglicher Plan war sogar, selbst ein Mehrfamilienhaus als Mietobjekt zu realisieren – auch als Teil der Altersvorsorge. Aber dann haben sich die Rahmenbedingungen verändert: Inflation, Zinsentwicklung und natürlich auch die Frage, wie viel Risiko man in so einem Projekt selbst tragen möchte. Irgendwann war für mich klar: Das ist ein Millionenprojekt – und ich muss ehrlich zu mir sein, ob ich das wirklich allein stemmen will.

Die Chance für Ihren Wohntraum:

 

Eine Wohnung im Mont Rêves ist aktuell noch verfügbar – hier geht es zu Ihrem neuen Zuhause!

 

Weitere Traumwohnungen von Rhomberg Bau finden Sie hier.

Was hat am Ende den Ausschlag gegeben, das Projekt gemeinsam mit Rhomberg Sohm umzusetzen?

Einer meiner Mandanten hatte zu der Zeit ein Bauprojekt, das er mit Sohm Holzbau geplant hat. Und als er mir die Entwürfe dazu gezeigt hat – die kamen von Holzner Architekten aus Ravensburg, von denen, gemeinsam mit dem lokalen Architekturbüro Füss, auch die Pläne hier stammen –, wusste ich: So etwas will ich auch! Und das hat sich durchgezogen, dieses Gefühl, den richtigen Partner gefunden zu haben. Für mich war wichtig, dass auf diesem Grundstück etwas Hochwertiges entsteht, etwas, das zum Ort passt und Burgberg bereichert. Ich wollte auf keinen Fall, dass dort einfach maximal verdichtet wird und am Ende ein Baukörper steht, der weder architektonisch noch menschlich überzeugt. Dazu kam die Zusammenarbeit selbst: Alles, was besprochen war, wurde eingehalten. Es war ein Verhandeln auf Augenhöhe, mit Handschlagqualität. Genau dieses Vertrauen braucht man bei so einer Entscheidung.

hannes_werde (1).jpg
"Für mich war wichtig, dass auf diesem Grundstück etwas Hochwertiges entsteht, etwas, das zum Ort passt und Burgberg bereichert."
Hannes Gerzer

Sie haben sich später selbst für eine Wohnung im neuen Ensemble entschieden. Warum war Ihnen das wichtig?

Weil das Projekt für mich eben nicht nur irgendein Geschäft war. Ich habe viel Herzblut hineingesteckt, die Planung begleitet und das Genehmigungsverfahren mit vorangetrieben – da wächst natürlich eine Verbindung. Anfangs war überhaupt nicht fix, dass ich selbst eine Wohnung kaufen würde. Aber irgendwann habe ich gemerkt: Ganz loslassen möchte ich das Ganze nicht. Die große Lösung überlässt man den Profis – und nimmt für sich selbst das, was wirklich passt. In meinem Fall war das eine Drei-Zimmer-Wohnung, mit der ich mich sehr wohlfühle. So bleibt man auf eine schöne Art Teil des Projekts.

Was macht das Bauvorhaben für Sie persönlich besonders?

Da ist zum einen natürlich die Lage. Burgberg ist ein besonderer Ort, und das Projekt liegt sehr ruhig und gleichzeitig sehr attraktiv – mit kurzen Wegen Richtung Sonthofen, Immenstadt, Kempten oder Oberstdorf. Man ist schnell im Grünen und direkt nah an Freizeitmöglichkeiten. Zum anderen überzeugt mich, dass man hier an den Standort geglaubt hat und dass ein wertiges Projekt entstanden ist, nicht irgendeine Standardlösung. Dass die Wohnungen so gut angenommen werden, zeigt für mich auch, dass Qualität, Architektur und Lage hier sehr stimmig zusammenkommen.

Was würden Sie Menschen raten, die selbst ein Grundstück besitzen und überlegen, was sie damit tun sollen?

Ich würde ganz klar sagen: Sobald es um ein größeres Wohnbauprojekt geht, sollte man das Risiko nicht unterschätzen. Da geht es um sehr große Summen, viele Details und viele Schnittstellen. Wer so etwas allein macht oder mit dem falschen Partner angeht, kann schnell in eine wirtschaftlich sehr schwierige Situation kommen. Mein Rat wäre deshalb, sich frühzeitig einen erfahrenen, stabilen und verlässlichen Partner zu suchen – jemanden, der so ein Projekt wirklich tragen kann. Und genauso wichtig: Verträge genau anschauen, nichts überstürzen und auf ein gutes persönliches Gefühl hören. Denn am Ende geht es nicht nur um Zahlen, sondern auch darum, was mit einem Grundstück entsteht, das einem etwas bedeutet.

Herr Gerzer, vielen Dank für das Gespräch.

Über den Gesprächspartner

Hannes Gerzer ist „Burgberger durch und durch“: Geboren im benachbarten Immenstadt ist Gerzer Zeit seines Lebens in Burgberg ansässig und mit dem Gemeindeleben eng verbunden. Auch seine Kanzlei hat der Diplom-Betriebswirt (FH) und bestellte Steuerberater mitten im Ort. Der geschäftsführende Gesellschafter der „Gerzer - Vogler Steuerberatungsgesellschaft mbH“ ist Vater von drei Kindern.

 

 

 

Fotonachweis Porträtbild Hannes Gerzer: Monschau Photographie

Preview-Neue Dimensionen-2025
Aktuelle Ausgabe