In der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden steckt ein unglaubliches Einsparpotenzial. Wie groß dieses Potenzial wirklich ist, das möchte die Rhomberg-Tochter Renowate GmbH herausfinden. Dafür hat das Unternehmen digitale, serielle Modernisierungsprozesse im industriellen Maßstab entwickelt, die Bauprozesse beschleunigen und Sanierungskosten dämpfen. Die ersten Gebäude sind saniert, Zeit für ein Fazit:
Energieeinsparung
Für das Premierenprojekt in der Zeppelinstraße, Mönchengladbach, wurde eine Einsparung von 94 % des Primärenergiebedarfs errechnet – also des gesamten Energieaufwandes, der benötigt wird, um den Energiebedarf eines Hauses zu decken. Die verbliebenen rund 6 % beziehen die Mieter:innen durch hocheffiziente Wärmepumpen
Optimierungspotenzial beim Bau
Ein nicht zu vernachlässigender Faktor bei der Berechnung von Energieeinsparungen bei Sanierungsprojekten ist die Zeit. „Je schneller eine Immobilie gedämmt und gebäudetechnisch optimiert wird, desto größer ist der Effekt“, erklärt Renowate-Geschäftsführer Johannes Brunn. Schon im Verlauf des ersten Sanierungsvorhabens konnten immense Fortschritte erzielt werden: „In der ersten Woche des knapp sechsmonatigen Projekts haben wir sechs Fassadenelemente verbaut. Am Ende waren es 36!“ Weitere Optimierungen wurden bei den Lüftungen und Rollladenkästen erzielt, die zukünftig verschlankt montiert werden können. Die Entwicklung ist aber noch nicht abgeschlossen.
Aktuell experimentieren die Sanierungsexpert:innen mit verschiedenen Möglichkeiten der Balkondämmung und optimieren Statik sowie Moduldicke.
Weitere Informationen finden Sie auf
www.renowate.earth



