Aus dem Unternehmen

Eine gute Mischung

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Alles neu bei MIGU: Das hochmoderne Asphaltmischwerk des Rhomberg-Beteiligungsunternehmens ist ein starkes Bekenntnis zu einem schonenden Umgang mit wertvollen Ressourcen.

 

Die Asphaltmischanlage ist das Herzstück des Lustenauer Experten für Mischgutherstellung und Straßenbau. Dass die 30 Jahre alte Anlage ersetzt werden musste, nahmen die Verantwortlichen zum Anlass, die Produktion auch gleich nachhaltiger zu gestalten. Rund acht Monate hat es gedauert, um alles abzureißen und komplett neu zu bauen. Seit 14. März produziert das Asphaltmischwerk nun wieder und besticht dabei im Bereich Recycling.

 

„Mit dem neuen Mischwerk erreichen wir einen Recyclinganteil im Asphaltmischgut von durchschnittlich 30 bis 40 Prozent“, verdeutlicht Betriebsleiter Stefan Rusch. „Das bedeutet eine jährliche Einsparung von rund 1 000 Tonnen CO₂.“ Beim Asphaltrecycling wird ausgebauter Asphalt, gefräst oder in Form von Schollen, zunächst weiter zerkleinert, in einer separaten Trommel erhitzt und dann dem Mischgut beigefügt. Dazu ist jedoch längst nicht jedes System fähig, so Rusch: „Wir sind bislang die Einzigen in Westösterreich, die auf diese Weise Ressourcen einsparen.

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„Mit dem neuen Mischwerk erreichen wir einen Recyclinganteil im Asphaltmischgut von durchschnittlich 30 bis 40 Prozent.“
Stefan Rusch
Betriebsleiter, MIGU Asphalt-Baugesellschaft

“ Um das zusätzliche Recyclingmaterial zwischenlagern zu können, wurden die Lagerkapazitäten erweitert und überdacht. Zugleich entschieden sich die Verantwortlichen, mehr und größere Bitumentanks anzuschaffen. Das sorgt angesichts der aktuellen Rohstoffverknappung für eine größere Produktionssicherheit.

 

Im Betrieb konnte die Stundenleistung im Vergleich zur alten Anlage um 60 Prozent auf 200 Tonnen erhöht werden. Der hergestellte Asphalt wird entweder von MIGU selbst eingebaut oder von Kund:innen abgenommen. Vor allem Miteigentümer Rhomberg schätzt die bereichsübergreifende Zusammenarbeit und die kurzen Transportwege. „Für Rhomberg sind wir insbesondere im Tiefbau tätig, aber auch für die Bahntechnik, Goldbeck Rhomberg, Recycling, Steinbruch und den Wohnbau“, berichtet Rusch.

 

Im Mai wurde das insgesamt 13 Millionen Euro schwere Investitionsprojekt mit der Fertigstellung des Bürogebäudes und der Lagerhalle samt Werkstatt und Waschplatz abgeschlossen.

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