Projektentwicklung

Neues Leben im Funkhaus Wien

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Lesedauer: 4 Minuten

Die Argentinierstraße 30 in Wien ist nicht nur unter der Wiener Bevölkerung bekannt, sondern auch vielen Kulturbegeisterten ein Begriff.

Kein Wunder, beherbergt die ehrwürdige Adresse doch seit den 1930er-Jahren das Funkhaus Wien, das fest auf der kulturellen Landkarte Wiens verankert ist. Nun soll das denkmalgeschützte Gebäude nicht mehr nur der Kultur, sondern auch zukünftigen Bewohner:innen eine Heimat bieten. 

 

Sukzessive wird das ehemalige ORF-Zentrum an Rhomberg Bau übergeben und weiterentwickelt, sodass in Zukunft ein lebendiges Viertel mit Kultur, Wirtschaft, Gastronomie und Wohnen entsteht. Kurz vor Weihnachten des vergangenen Jahres fand die Übergabe des ersten Bauteils statt, sodass es ab Juli 2021 in die erste konkrete Bauphase gehen kann. 

 

Im sogenannten Bauteil D, in dem auch der Dachboden ausgebaut wird, werden insgesamt 21 Wohneinheiten Platz finden, genauso wie ein DAVID Micro Apartment, das auf kleinstem Raum großen Komfort bietet.

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„Wir schaffen in der Argentinierstraße ein buntes Quartier, das zum Leben, Genießen und Verweilen einlädt.“
Samira Reiterer-Chadli
Projektleiterin, Rhomberg Bau

Da das Wiener Funkhaus unter Denkmalschutz steht, sind bei der Generalsanierung des Gebäudes ein möglichst schonendes Vorgehen sowie eine enge Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt nötig. „Bei der Sanierung eines so geschichtsträchtigen und denkmalgeschützten Gebäudes muss mit viel Bedacht vorgegangen werden“, erzählt Samira Reiterer-Chadli von Rhomberg Bau. Umso mehr gilt das, als sämtliche Umbauarbeiten bei laufendem Betrieb des ORF im Funkhaus durchgeführt werden. „Das bedeutet einen hohen Koordinationsaufwand und eine sehr genaue Abstimmung mit den Sendezeiten und Aufnahmen, die auch weiterhin in den Studios stattfinden.“ Denn: Der sogenannte Kulturtrakt sowie der Peichl-Trakt werden auch weiterhin für kulturelle Aktivitäten genutzt. Nach den ersten Wohneinheiten, deren Fertigstellung für Ende 2022 angesetzt ist, werden auch gewerblich genutzte Flächen folgen, denn das Ziel für das Wiener Funkhaus ist für Samira Reiterer-Chadli klar: „Wir schaffen in der Argentinierstraße ein buntes Quartier, das zum Leben, Genießen und Verweilen einlädt.“

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